Bewertung des Casinofilms 21 BlackJack

Verfasser: CasinoToplists.com
2008-05-13 14:29:25

Casinofilme boomen in Deutschland.

Casinofilme erfreuen sich allgemeiner Beliebtheit...

2001 lockte „Ocean's Eleven" die Besucher scharenweise in die Kinos. Eine neue Thematik und eine handvoll Hollywood-Stars (darunter: George Clooney, Brad Pitt & Co.) machten den Film zum Kassenschlager. Nicht verwunderlich, dass zwei Fortsetzungen folgten. Doch danach ist es still um die Casino-Franchise geworden. „21" setzt neue Maßstäbe und bringt diese wieder auf die Leinwand. Mit Kevin Spacey, bekannt aus Superman Returns, Sieben oder Austin Powers: Goldständer, hat sich Regisseur Robert Luketic (führte auch Regie in: „Das Schwiegermonster" und „Natürlich Blond"), einen erfahrenen Schauspieler gesichert. Der „Oldie" spielt hier einen betrügerischen Mathematikprofessor, der gerne Casinos um ihren Gewinn prellt. Detektiv Laurence Fishburne, bekannt aus der Matrix Trilogie, Apochalypse Now oder Mission Impossible: 3, missfällt das Treiben des betrügerischen Professors. Er möchte diesem ein schnelles Ende setzen und schreckt nicht vor unlauteren Mitteln zurück. Ergänzung findet das Starensemble in Person Jim Sturgess, Kate Bosworth und Aaron Yoo. Die „Youngstars" liefern eine solide schauspielerische Darbietung, können den beiden „Oldies" aber nicht das Wasser reichen. Zu sehr gehen Spacey und Fishburne in ihren Rollen auf.

Kurzer Handlungsumriss

Dies führt uns zum Anfang des Films: Der Mathematikstudent Ben Campbell (Jim Sturgess) hat nur ein Ziel: Studieren an der Harvard Medical School. Doch wird sein Traum vorerst auf Eis gelegt - ihm fehlen die 300.000$ Studiengebühren. Ihm ist klar, dass er mit seinem Nebenjob in einem Modegeschäft für Herren, in dem er knapp 7,00$/Std. verdient, nicht an das große Geld kommt. Deshalb bewirbt er sich auf ein begehrtes Stipendium. Viele erstklassige Bewerber wollen es haben, doch nur einer erhält den Freifahrtsschein. In einem Bewerbungsgespräch soll Ben seinen Gegenüber mit einer außergewöhnlichen Geschichte überzeugen. Die Chancen sind minimal, er muss einen anderen Weg finden, an das große Geld zu kommen. Da kommt ihm der Mathematikprofessor Mickey Rosa (Kevin Spacey) gerade recht. Er erkennt Bens ungeheures Potenzial und lädt ihn in sein geheimes „BlackJack"-Team ein. Das Team besteht aus mehreren M.I.T.-Studenten. Zunächst lehnt der junge Mathematiker ab, wird jedoch von seiner Geliebten Jill Taylor (Kate Bosworth) später überredet. Geschickte mathematische Berechnungen, Disziplin und lange Wochenenden in der Casino-Metropole Las Vegas, das ist die Vorgehensweise des Teams. Profit gibt es reichlich. Doch schaltet sich schon bald Cole Williams (Laurence Fishburne) ein. Er beherrscht das Kartenzählen und durchschaut den Trick der „Black-Jack"-Crew. Eine Hetzjagd beginnt: Cole will den Kopf der Bande um jeden Preis. Dazu spielt er das Team sogar gegeneinander aus, mehr sei jedoch nicht verraten...

Fazit:

(Achtung „Spoiler-Alarm")

„21" ist für mich ein unglaublich stimmiger Film. Dies hat mehrere Faktoren, die ich im Einzelnen anführen möchte. Die Story ist interessant und animiert den Zuschauer zum Weiterschauen. Zwischen den Charakteren entsteht dank der Intrige Coles Rivalität und Neid. Dies geht soweit, dass der Protagonist Ben alles verliert und das Team aufgelöst wird. Doch ist dies nur Teil des Plans. Mickey bekommt seine gerechte Strafe und Ben hat eine Geschichte vorzuweisen, die ihm das begehrte Stipendium einbringt. Auch Cole kommt gut davon und kann sich nach seinem Triumph zur Ruhe setzen.

Wie gesagt, die Geschichte ist interessant. Für das Drehbuch standen die erfahrenen Drehbuch-Autoren Peter Steinfeld („Reine Nervensache") und Allan Loeb bereit. Sie bedienten sich der Buchvorlage und der wahren Begebenheit aus den 90ern. Sechs College-Studenten wussten die Casinos um ihre Zeche zu prellen. Der Clou gelingt auch auf den Kinoleinwänden. „21" bietet gute zwei Stunden Popcorn-Unterhaltung. Mit einer soliden Handlung, einem Starensemble und vorprogrammierten Konflikten, ist der Film auch für Außenstehende interessant. Kartenspieler oder prädestinierte „Trickbetrüger" werden besonders auf ihre Kosten kommen. Ich spreche dem Film eine klare Empfehlung aus.

 

Quellen: http://www.filmstarts.de

 

 

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