Änderungen beim Spielerschutz

Änderungen beim Spielerschutz

Veröffentlicht am 10/02/12 - bei Ander Samson Nachrichten

Die Kahnawake Gaming Commission (KGC) hat zwei wichtige Änderungen bekannt gegeben, die die Kommunikation zwischen Spielern und Online Casinos vereinfachen soll. In beiden Fällen geht es darum, den Spielerschutz zu verbessern. Die erste Regelung ermöglichst es Spielern, sich sperren zu lassen, die zweite Regelung betrifft die Klärung von Streitfragen zwischen Spieler und Casino.

 

Bisher gibt es für Menschen mit problematischem Spielverhalten zwei Möglichkeiten, damit umzugehen: sie können mit dem Online Casino Limits für Einzahlungen festlegen, die sie nicht überschreiten dürfen und sich selbst für das Casino sperren lassen.

Ab sofort gibt es noch einen Weg, der alle Casinos betrifft, die eine Lizenz der Kahnawake Gaming Commission haben. Suchtgefährdete Spieler können sich mit ihrem Anliegen direkt an die KGC wenden. Diese stellt dann sicher, dass die Sperre für alle beteiligten Online Casinos befolgt wird.

Website für Spielsperren

Über die Website der Kommission können Spieler ihren Wunsch mitteilen. Ein Mitarbeiter der KGC nimmt dann mit dem betroffenen Spieler Kontakt aufnehmen und die gemachten Informationen und die Identität überprüfen. Hat alles seine Richtigkeit, wird der Antrag weiter bearbeitet und an das betreffende Online Casino weiter geleitet.

Das Online Casino muss dann die Sperre gegenüber der Kommission und dem Spieler bestätigen. Missachtet ein Online Casino die Anweisungen, sind die Spieler in der Pflicht, diese Verstöße der KGC zu melden.

Streitfragen besser klären

Immer wieder landen bei der Kommission auch Streitfälle, in denen es um Meinungsverschiedenheiten zwischen Online Casino und Spielern geht. Ihr Engagement für die Konfliktlösung hat die KGC jetzt weiter ausgebaut: Ein speziell für die Klärung von Streitfragen ernannter Mitarbeiter nimmt Beschwerden per eigens eingerichteter E-Mail und auch über die Website der Kommission entgegen.

Alle Beschwerden müssen schriftlich erfolgen, alle relevanten Informationen enthalten und genauen Aufschluss über die Identität desjenigen geben, der die Beschwerde verfasst hat. Aus dem Schreiben muss auch hervor gehen, welche Schritten der unzufriedene Spieler unternommen hat, bevor er sich an die Kommission wandte.

Eingegangene Beschwerden will die Kahnawake Gaming Commission innerhalb von 24 Stunden annehmen und eingehend prüfen. Stimmen die Behauptungen, werden Ermittlungen gegen das betreffende Online Casino eingeleitet. Dieses ist verpflichtet, der Kommission innerhalb von sieben Tagen auf die Vorwürfe zu antworten.

Zusätzlich kann der Prüfer zusätzliche Informationen vom Beschwerdeführer, dem Casino oder Dritten einfordern und Beweise verlangen. Sind alle Seiten gehört worden, gibt die Kommission ihre Entscheidung bekannt und trägt anschließend auch dafür Sorge, dass diese entsprechend umgesetzt wird.