Casinos, Berge, Wälder, Seen – Microsoft kauft Online Welt

Casinos, Berge, Wälder, Seen – Microsoft kauft Online Welt

Veröffentlicht am 13/10/14 - bei CasinoToplists Nachrichten

Minecraft ist Kult – das Spiel, das mit seiner Klötzchen-Grafik irgendwie an Lego erinnert, hat kürzlich seinen Besitzer gewechselt. Software-Riese Microsoft hat die Firma gekauft, die das Spiel erfunden hatte, in dem Menschen Städte, Wälder, Seen, ganze Welten mit Casinos, Supermärkten & Co. bauen können. 2,5 Milliarden hat Microsoft für Mojang hin beblättert.

Mojang ist die schwedische Firma, die das Spiel 2011 unter der Führung von Markus „Notch“ Persson auf den Markt gebracht hatte. Seither entwickelte es sich rasant zum weltweiten Erfolg. Eine riesige Community baut an dem Open World Spiel, jeder Spieler baut dabei seine ganz eigene Welt. Der Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt. Die Spieler tauschen sich weltweit miteinander aus, auf YouTube mit Hilfe von Videos und in einschlägigen Foren.

Sogar eigene Casino Spiele kann man damit bauen.

Mit Minecraft lassen sich Träume verwirklichen: Die Spieler werden zu Architekten ihrer eigenen Welt und wem ein Casino Spiel nicht reicht, der baut sich einfach gleich ein ganzes Casino und stellt es auf den Minecraft-Servern auch anderen Spielern zur Verfügung:

 

Microsoft will Erfolg nutzen

Doch zurück zum Millionen-Deal. Minecraft ist nun also Teil von Microsoft. Dem Software-Giganten, der hin und wieder mit seiner Popularität zu kämpfen hat. So stand auch die Minecraft-Community dem Verkauf skeptisch gegenüber. Einige Fans bitten sogar inständig darum, es nicht „zu verkacken“. Viele vermuten, dass das Micsoroft das Spiel dazu verwenden will, seine eigenen Produkte beliebter zu machen.

Und tatsächlich stand kurz nach der Übernahme fest, dass es Minecraft bald auch für das Windows Phone geben werde. Gearbeitet wurde daran aber offenbar schon länger. Nur mit der Übernahme dürfte die Entwicklung eine höhere Priorität bekommen haben.

„'Minecraft' ist mehr als eine tolle Spielemarke“, zitiert Spiegel Online den Microsoft-Geschäftsführer Satya Nadella. „Es ist eine Offene-Welt-Plattform, angetrieben von einer lebhaften Community.“ Und von eben dieser will Microsoft vermutlich profitieren. Wer könnte besser für das eigene Produkt werben als millionen engagierte Spieler auf der ganzen Welt?

Ein Grund mehr, warum Microsoft es mit dem Spiel „nicht verkacken“ sollte – die Macht einer solchen Community ist groß. Zerstört Microsoft das Spiel, könnte das eine gewaltige Image-Delle für das Unternehmen bedeuten.

Minecraft-Gründer rettet sich

Auch Minecraft-Erfinder Persson meldet sich zum Verkauf zu Wort. Er wolle kein Symbol sein „verantwortlich für etwas Großes, das ich nicht verstehe“. Es ginge ihm nicht um das Geld, sondern um sein Seelenheil. Einer seiner Mitarbeiter bestätigt diese Aussage. Persson habe in den letzten Jahren immer wieder an kleineren Projekten gearbeitet, der Druck, den die Marke „Minecraft“ auf ihn ausübte, sei zu groß für ihn gewesen. Nun wird sich zeigen, ob Microsoft dem und der Weiterentwicklung des Spiels gewachsen ist.