Gemeinsam gegen illegales Online Glücksspiel

Gemeinsam gegen illegales Online Glücksspiel

Veröffentlicht am 07/12/15 - bei CasinoToplists Nachrichten

Das Glücksspiel im Internet ist nicht aufzuhalten, es wächst rasant – und das ist auch gut so. Nur so konnten sich diese erstklassigen Online Casinos geben, die es heute gibt. Doch die EU-Staaten tun sich schwer mit der Regulierung des Glücksspiels. Jeder darf für sich selbst entscheiden, die einen sind strenger, die anderen liberaler. Nun haben sich 20 Mitgliedsstaaten darauf geeinigt, gemeinsam gegen das illegale Glücksspiel vorzugehen.

Glücksspiel-Gesetze sind Sache der Länder, doch das Internet und damit auch das Glücksspiel im Internet überschreitet Grenzen. Diese grenzenlose Freiheit macht es den einzelnen Staaten schwer, das Online Glücksspiel im Sinne seiner Bürger zu regulieren. Deswegen sperren sich viele Staaten erst einmal dagegen, bevor ein „ausländischer Anbieter“ in den eigenen Gewässern fischt. Doch diese Haltung ist nur schwer durchzusetzen.

Gemeinsam sind wir stark

Deswegen und weil sie die Zeichen der Zeit erkannt haben, haben einige Mitgliedsstaaten ein liberaleres Glücksspielgesetz eingeführt und erlauben ihren Bürgern das Spielen in Online Casinos & Co. Wie auch immer die Staaten an die Sache heran gehen, ihnen gemeinsam ist eines: Der Schutz der Spieler. Die einen versuchen es eben mit Verboten, die anderen mit liberalen Märkten, in denen der Staat ein Auge auf die Anbieter hat.

Sieben Millionen Bürger in der EU sollen inzwischen im Internet spielen. Die Staaten fürchten vermehrt Fälle von Spielsucht, Betrug und Identitätsdiebstahl, die die Bürger gefährden könnten. Auch Geldwäsche ist ein Stichwort, das im Zusammenhang mit dem Online Glücksspiel immer wieder fällt. Das alles sind Punkte, gegen die die EU-Staaten nun gemeinsam vorgehen wollen.

Wichtiger Erfahrungsaustausch

Das von der EU Kommission in die Wege geleitete Abkommen, das nun 20 der 28 EU-Mitgliedsstaaten unterzeichnet haben, soll Rahmenbedingungen schaffen für den gemeinsamen Kampf gegen das illegale Glücksspiel, an dem sich die einzelnen Staaten orientieren können und von den Erfahrungen der anderen profitieren und lernen können.

Wichtige Eckpunkte des Abkommens sind:

  • Austausch von technischem Know-how
  • Organisation von Glücksspiel (Ausschreibungsverfahren)
  • Verifizierung von Informationen, die von anderen Behörden zur Verfügung gestellt werden
  • Die Kontrolle der Einhaltung einzelstaatlicher Rechtsvorschriften, einschließlich Verbraucherschutz, Verhinderung von Geldwäsche und Betrug sowie Spielmanipulationen
  • Die praktische Zusammenarbeit, die die Behörden in ihrer Täglichen Arbeit unterstützen soll
  • Austausch von Ergebnissen

Hoffnung für deutsche Spieler?

Vielleicht gelingt es der EU Kommission mit diesem Abkommen, einen Schritt hin zu einer EU-einheitlichen Glücksspielregelung zu gelangen. Davon würden auch die Spieler in Deutschland profitieren, denn viele andere EU-Mitgliedsstaaten sind Online Casinos & Co. gegenüber bereits aufgeschlossener. Eine Vereinheitlichung der Regularien würde am Ende vielleicht dazu führen, dass sich auch Deutschland endlich dem Glücksspiel im Internet öffnet.