Playtech setzt auf „sozial“ und „mobil“

Playtech setzt auf „sozial“ und „mobil“

Veröffentlicht am 03/09/12 - bei Ander Samson Nachrichten

Anfang der Woche kommen gute Neuigkeiten aus dem Hause Playtech: das Unternehmen konnte in der ersten Jahreshälfte seinen Vorjahresumsatz bereits übertreffen und auch im Herbst stehen die Zeichen in allen Bereichen des Geschäftsfeldes auf Wachstum. Große Erfolge feiert das Unternehmen vor allem im Bereich der Online Casinos, doch auf den verdienten Lorbeeren will man sich nicht ausruhen und setzt im kommenden Jahr verstärkt auf die neuen Trends Social Gaming und mobiles Glücksspiel.

Anfang der Woche kommen gute Neuigkeiten aus dem Hause Playtech: das Unternehmen konnte in der ersten Jahreshälfte seinen Vorjahresumsatz bereits übertreffen und auch im Herbst stehen die  Zeichen in allen Bereichen des Geschäftsfeldes auf Wachstum. Große Erfolge feiert das Unternehmen vor allem im Bereich der Online Casinos, doch auf den verdienten Lorbeeren will man sich nicht ausruhen und setzt im kommenden Jahr verstärkt auf die neuen Trends Social Gaming und mobiles Glücksspiel.

Mo Weizer, CEO bei Playtech bestärkt das Vorhaben: „Mobile wird immer wichtiger, es ist einer der am schnellsten wachsenden Bereiche unserer Branche“. Die beiden Sektoren „mobile“ und „social“ stärker zusammen zu bringen ist etwas, das Playtech künftig verstärkt angehen möchte. „Die Konvergenz zwischen echtem Geld und Sozialem (Spielen) ist nahezu unausweichlich.“ Beide Aussagen decken sich auch mit den Entwicklungen der Branche in den letzten Monaten.

Viele Online-Casino-Betreiber und Software-Entwickler nähern sich Schritt für Schritt dem sozialeren Spielen. Allen voran die Online-Slot-Entwickler, denn diese Art des Casino-Spiels bietet sich derzeit am ehesten für mobiles und soziales Spielen an. Nicht umsonst gehören Slots neben Bingo zum ersten Echtgeld-Angebot beim Netzwerk-Riesen Facebook. Auch Playtech wird eine Scheibe von diesem großen Kuchen ab haben wollen und verstärkt auf die Entwicklung solcher Spiele setzen. Es wird sicher nicht lange dauern, bis Playtech-Spiele auch via Facebook und Google+ vertrieben werden.

Die Einen gewinnen, die Anderen verlieren

Dass Social Gaming und Social Gambling wachsende Märkte sind, wird derzeit wohl keiner bestreiten. Doch das Wachstum von Unternehmen geht immer Zulasten des Wachstums von anderen. Verlierer am Social Gaming Markt ist zurzeit offenbar Electronic-Arts-Ableger „Pop Cap“. Das Unternehmen, bei dem hauptsächlich soziale und mobile Spiele entwickelt werden, muss offenbar Stellen abbauen. Nach Aussage des Unternehmens sollen bis zu 12 Prozent der Arbeitsplätze gestrichen werden.

Vor allem der Standort Nordamerika sei betroffen, es müsse aber auch geprüft werden, ob der Standort in Dublin, Irland, gehalten werden kann. Fällt die Prüfung negativ aus, könnten Stellen auch bei Pop Cap in Dublin gestrichen werden. In den letzten Monaten wurden außerdem in Seattle und Vancouver Pop Cap Mitarbeiter entlassen. Die Gründe für die schweren Zeiten, die das Unternehmen derzeit durchläuft, sieht Mitgründer John Vechey im sich verändernden Geschmack der Spieler.

Pop Cap hat Trends verschlafen – und dafür müssen die Mitarbeiter nun büßen. Das Unternehmen selbst ist Vechey Aussagen zufolge offenbar nicht gefährdet, die „Gesundstreichung“ sollte bald Wirkung zeigen und das Unternehmen will mit einem neuen Geschäftsmodell, über das Vechey sich noch nicht äußern wollte, wieder in den grünen Bereich steuern.