Online Roulette

Online Roulette


Spielverlauf & Regeln

Roulette ist sehr einfach. Für Anfänger kann es aber doch schnell übersichtlich bei den Wetten werden. Daher ist es unerlässlich, sich als Spieler mit dem Aufbau der Felder und dem Spielablauf von einem Roulettespiel im Casino vertraut zu machen.

Roulette-Aufbau

Beim Roulette gibt es immer ein sich drehendes Rad mit entweder 37 oder 38 Feldern. Jedes Feld hat eine Nummer und ist entweder - in Abwechslung - rot oder schwarz. Die europäischen Roulette-Räder haben immer 37 Felder, die amerikanischen zusätzlich noch eines mit einer Doppel-Null (00). 

Das Spiel beginnt, nachdem die Wetten der Spieler platziert worden sind. Dann wird das Roulette Rad in eine Richtung gedreht und ein Ball in entgegengesetzter Richtung eingeworfen. Der Ball bewegt sich so lange weiter, bis das Rad langsamer wird und er von seiner "Lauffläche" am Rand in das Rad und seine Felder fällt. Er bleibt schließlich auf einem der Felder liegen.

Roulette-Wetten

Beim Roulette wettet man in erster Linie darauf, auf welches der nummerierten Felder der Ball schließlich landen wird. Allerdings gibt es verschiedene Formen des Wettens und unterschiedliche Möglichkeiten, das meiste aus dem Spiel herauszuholen. Das ist der schwierigste Teil beim Roulette: die Wettmöglichkeiten gründlich zu verstehen, um die eigenen Gewinnmöglichkeiten zu maximieren.

Wir haben alle Wetten mit ihren Auszahlungsquoten aufgelistet. Wenn man einen Überblick über die Möglichkeiten beim Setzen hat, kann man sich auch viel besser mit die Felder des Tableaus auseinandersetzen und eventuell auch strategisch mit diesen Optionen vorgehen.

a)    Einfache Chancen

Diese Wetten kennt jeder beim Roulette: man setzt, ganz einfach, auf eine Chance. Die Nummern des Rades sind alle in drei verschiedene Kategorien eingeteilt, und in jeder Kategorie befinden sich 18. Es gibt:

  • rot oder schwarz
  • gerade oder ungerade
  • niedrig (1-18) oder hoch (19-36)

Die Ausschüttung liegt immer bei einem Verhältnis von 1:1. Wer also richtig liegt, kann hier seine Einsätze schnell verdoppeln. Weil diese Regeln und Chancen sehr einfach sind, sind sie auch die populärsten.

b) Mehrfache Chancen 

Roulette wäre sehr schnell sehr langweilig, wenn man nur mit den einfachen Chancen wetten würde. Durch die mehrfachen Wettmöglichkeiten kann man seine Auszahlungsrate nicht nur erhöhen, sondern auch das Spiel deutlich spannender machen und mehrere Strategieoptionen nutzen.

- Full Number Wette: Man setzt auf eine exakte Zahl von 1-37. Die Auszahlungsquote liegt bei 35:1.

-Split Wette: Man setzt auf auf zwei Zahlen, die auf dem Tableau benachbart sind. Zum Beispiel 0/2 oder 13/14. Die Auszahlungsquote beträgt 17:1.

- Street Wette: Man setzt auf drei Zahlen einer Querreihe, also 19, 20, 21. Die Auszahlungsquote beträgt 11:1.

- First Three Wette: Man setzt auf die ersten drei Zahlen, also 0, 1, 2. Die Auszahlungsquote beträgt 11:1.

- Corner Wette: Man setzt auf vier angrenzende Zahlen, also etwa 23, 24, 26, 27. Die Auszahlungsquote beträgt: 8:1.

- First Four Wette: Man setzt auf die ersten vier Zahlen, also 0, 1, 2 und 3. Die Auszahlungsquote beträgt 8:1.

- Six Line Wette: Man setzt auf die sechs Nummern zweier aufeinanderfolgender Querreihen, also 4, 5, 6, 7, 8, und 9. Die Auszahlungsquote liegt bei 5:1.

- Dozens-Wette: Die Zahlen 1-36 werden nacheinander - also 1-12, 13-24 und 25-36 - als Dutzende kategorisiert. Die Auszahlungsquote beträgt 2:1.

- Columns-Wette: Wie bei der Dozens-Wette, nur werden die Zahlen in andere Gruppen aufgeteilt. Die erste Column enthält die Zahlen 1, 4,  7, 10 ... bis 34, die zweite 2, 5, 8, 11, ... bis 35 und die dritte 3, 6, 9, 12, ... bis 36. Die Auszahlungsquote beträgt 2:1.

Weiteres zum Spielablauf

- Fällt die Null bzw. die Doppel-Null (nur im Amerikanischen Roulette), gewinnt die Bank. Aus dieser Regel zieht das Casino den Hausvorteil. Natürlich dürfen auch Spieler auf die Null setzen.

- Man kann so lange setzen, bis der Croupier die magischen Worte „Nichts geht mehr“ („Rien ne va plus“) sagt. Danach dürfen keine weiteren Chips mehr gesetzt werden. Wenn man online Roulette spielt, nimmt das Gerät einfach keine Wetten mehr an.

- Die Mindesthöhe der Wetten bestimmt das Casino. Besteht an einem Tisch z. B. ein Minimum von $5, darf man diese $5 nicht verteilen, sondern muss mit jeder Wette mindestens $5 setzen.

- Die Zahl der Wetten ist generell nicht pro Spieler begrenzt.

- Die Regeln von Online-Roulette unterscheiden sich nicht von denen in einem Live-Casino. Allerdings gibt es virtuell keine anderen Spieler, die stören könnten.

Strategie

Roulette ist ein sehr einfaches Glücksspiel. Das bedeutet: der Hausvorteil ist sehr hoch, und man muss sehr, sehr viel Glück haben, um das Spiel zu beeinflussen. Obwohl Roulette das ultimative Glücksspiel ist, können Spieler sich trotzdem an einigen Anhaltspunkten orientieren, um ihr Schicksal ein bisschen in die richtigen Bahnen zu lenken.

Amerikanisches Roulette vs. Europäisches Roulette

Ein wichtiger Tipp für Anfänger ist: lieber europäisches Roulette spielen. Die amerikanischen Räder haben zusätzlich zur Null auch noch eine Doppelnull, also ein Feld mehr, welches den Hausvorteil drastisch erhöht. Viele professionelle Spieler konzentrieren sich deshalb darauf, nur in europäischen Casinos zu spielen.

Martingale

Die wahrscheinlich am meisten genutzte Roulette-Strategie ist die sogenannte Martingale-Strategie. Bei dieser Strategie geht es darum, vorangegangene Verluste mit einer Erhöhung (um das Doppelte) des nächsten Einsatzes wieder wettzumachen. Denn statistisch gesehen müsste man zu 50% der Zeit gewinnen und verlieren. Wenn man den Einsatz nach einem Verlust erhöht, kann man alle Verluste mit dem nächsten Sieg wieder reinholen. 

Wenn man also gewinnt, macht man mit demselben Einsatz weiter wie zu vor. Wenn man verliert, verdoppelt man den ursprünglichen Einsatz.

Die Martingale-Strategie ist beim Roulette natürlich kontrovers, denn es gibt keine Garantie darauf, dass die nächste Farbe die Gewinnerfarbe ist. Einen Nachteil hat die Strategie außerdem auch, weil man schnell auf diesem Weg an sein Einsatzmaximum kommt. Selbst wenn man gewinnt, muss man sehr große Einsätze tätigen.

Grundsätzlich ist es daher ratsamer, einen Tisch zu suchen, bei dem der Mindesteinsatz sehr klein ist und der Maximaleinsatz sehr hoch. So kann man, wenn man diese Strategie anwenden möchte, wenigstens so lange wie möglich zu spielen.

Reverse-Martingale

Die Martingale-Strategie ist besonders häufig angewandt, doch sie funktioniert nach demselben Prinzip auch, wenn man sie rückwärts anwendet. Bei der Reverse-Martingale erhöht man seinen Einsatz, wenn man gewinnt, und verringert ihn, wenn man verliert. Das ist für die meisten viel intuitiver, denn man reizt so seine Glückssträhne aus und gleichzeitig verringert man seine Verluste, wenn es mal nicht so gut läuft im Roulette.

Allerdings ist die umgekehrte Martingale Strategie auch extrem riskant. Man muss seine Glückssträhne im Prinzip nämlich beenden, bevor man kein Glück mehr hat - sonst ist sehr schnell alles weg.

D'Alembert

Die D'Alembert-Strategie funktioniert nach demselben Prinzip wie die Martingale- und Reverse-Martingale-Strategie, jedoch verdoppelt oder halbiert man die Einsätze nicht, sondern teilt fügt ihnen eine Einheit hinzu oder zieht eine Einheit ab. Bei einem Gewinn wird der Einsatz im nächsten Spiel um eine Einheit verringert. Wer die Wette verliert, fügt in der nächsten Runde eine Einheit hinzu.

Die D'Alembert-Strategie spielt man so lange weiter, bis man genauso viele Gewinne wie Verluste hatte. Dann hat man auf jeden Fall im Spiel Gewinn gemacht. Das kann allerdings sehr lange dauern. Daher ist es gut, mit kleinen Einsätzen anzufangen.

Progressive Wettsystem

Im Gegensatz zm Martingale System, bei dem Sie Ihren Einsatz verdoppeln, wenn Sie verlieren, schreibt ein progressives System vor zu erhöhen, wenn Sie gewinnen. Das ist langfristig wesentlich profitabler, denn der Vorteil dieses Systems ist, dass es Ihnen erlaubt, Glückssträhnen auszunutzen. Außerdem riskieren Sie dabei meistens nur Ihre Gewinne. In einem Martingale System, riskieren Sie häufig Ihr komplettes Guthaben, anstatt nur Ihren Profit.

Ein Beispiel für ein progressives Wettsystem

Wenn Sie ein progressives Wettsystem ausprobieren möchten, dann  gibt es ein paar Regeln, die Sie beachten sollten. Setzen Sie zunächst jeweils einen Chip auf fünf verschiedene Zahlen. Wenn Sie alle Zahlen verpassen, versuchen Sie es noch einmal, solange bis Sie eine davon treffen. Damit haben Sie in dieser Runde einen Profit von 30 Chips. Fügen Sie nun einen weiteren Chip zu jeder Zahl hinzu. Wenn Sie treffen, dann haben Sie einen Profit von 60 Chips, zusätzlich zu Ihrem Profit von 30 Chips, was einem Gesamtprofit von 90 Chips entspricht. Falls Sie ihre Zahlen verpassen, sind Sie immer noch bei einem Plus von 20 Chips. Fügen Sie weitere Chips hinzu, bis Sie nicht mehr treffen, dann kehren Sie zurück zu Ihrem Anfangswert von einem Chip pro Zahl. Mit diesem System ist es möglich, hohe Gewinne zu machen, während man seine Verluste in einem überschaubaren Rahmen hält.

Roulette Geschichte

Roulette ist das am weitesten verbreitete Spiel, das es in Casinos gibt. Es hat seine Wurzeln in Frankreich und der Name bedeutet wörtlich übersetzt „kleines Rad".

Darüber hinaus ist es eines der ältesten Casinospiele überhaupt und seine Entstehung geht zurück bis ins 17. Jahrhundert. Niemand kann genau sagen, wer dieses Spiel erfunden hat.  Es handelt sich dabei vermutlich um eine Mischung aus zwei verschiedenen englischen Radspielen mit dem Namen Roly-Poly und Ace of Hearts und einigen italienischen Brettspielen. Davor gab es in Frankreich aber bereits ein Brettspiel namens Roulette.

Stimmt es wirklich, dass Roulette aus Kanada stammen soll?

Der französische Roman "La Roulette, ou le Jour" aus dem Jahr 1796 beschreibt ein Rouletterad in Paris, damit steht fest, dass das Spiel im späten 18. Jahrhundert schon in seiner jetzigen Form gespielt wurde. Überraschenderweise gibt es auf der anderen Seite des Atlantiks sogar noch frühere Hinweise auf Roulette. 1758 verabschiedete die Provinz Französisch-Quebec ein Gesetz, das vier verschiedene Spiele verbot: Würfel, Hoca, Faro und Roulette. Somit ist es ziemlich wahrscheinlich, dass das Spiel bereits vor 1750 in Kanada gespielt wurde. Möglicherweise haben aber tatsächlich die Kanadier Roulette erfunden und dessen Geschichte muss neu geschrieben werden.

Stimmt es, dass das heutige Roulette nicht mehr seiner ursprünglichen Form entspricht?

Dass Roulette in seiner jetzigen Form im späten 18. Jahrhundert in Frankreich gespielt wurde, entspricht ebenfalls nicht ganz der Wahrheit. Um das Spiel im Casino Bad Homburg attraktiver zu machen und dem Haus einen Wettbewerbsvorteil gegenüber anderen Spielbanken zu verschaffen, verzichtete Francois Blanc im Jahre 1841 auf die Doppel-Null (Double Zéro) und verringerte damit den Hausvorteil der Spielbanken. Wenig später folgten die anderen europäischen Casinobetreiber dem Beispiel Blancs. In den USA wird dagegen noch bis heute mit einer Null und einer Doppel-Null gespielt.

Das Spiel des Teufels

Der Legende nach hatte Francois Blanc, als er das moderne Roulette entwarf, persönlichen Kontakt zum Teufel. Aber wie kommen die Menschen auf diese Geschichte? Ganz einfach, wenn Sie die Zahlen auf dem Rouletterad von 1 bis 36 addieren, dann bekommen Sie als Ergebnis 666, die Zahl des Tieres oder des Teufels.