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17 und 4 - Regeln und Spielablauf


Das Kartenspiel 17 und 4 gab es schon, bevor Blackjack ein globaler Casinoklassiker wurde. Es unterscheidet sich zwar von seinem Vorgänger, basiert aber auf den 17 und 4 Regeln. Auf dieser Seite erfahren Sie, wie man 17 und 4 spielt, wie die Spielregeln aussehen, welche Varianten es gibt, wo das Spiel herkommt und warum es so beliebt ist.



Was man über 17 und 4 Regeln wissen sollte:

  •    17 und 4 ist der Urvater von Blackjack.
  •    Es können ein oder mehrere Spieler gegen die Bank spielen.
  •    Es gibt eine Reihe von Varianten des Spiels.

Das Kartenspiel 17 und 4 ist schon mehrere hundert Jahre alt. Es entstand vermutlich in Frankreich, wo es am Hof des Königs ein Spiel namens „Vingt et un“ (französisch für „21“) gab. Verwandte Spiele bzw. Spielideen finden sich auch im italienischen „Sette e mezzo“ („siebeneinhalb“) und im spanischen „Quince“ („15“).

In Frankreich existierte eine weitere Variante namens „Trente et un“ – „31“ – bei der 31 Punkte erreicht werden sollen. Dieses Spiel hat jedoch nichts mit dem deutschen „31“ zu tun, das auch als „Schnauz“ oder „Schwimmen“ bekannt ist.

17 und 4 – Regeln und Spielablauf

Bei unseren Recherchen zu dem alten Klassiker „17 und 4“ sind wir mehrfach auf Quellen gestoßen, die widersprüchlich und auch nachweislich falsch sind. Deshalb hier eine kurze Klärung.

Ja, selbstverständlich ist 17 und 4 mit Blackjack verwandt. Nein, Nein, das eine ist nicht aus dem Anderen entstanden. Vielmehr ist Blackjack das Ergebnis der Entwicklung einer Reihe von Spielen, ähnlich wie Poker, das ja auch sowohl aus dem alten deutschen Spiel „Pochen“ und dem französischen „Poquer“ entstanden ist.

Auf die Ahnen von 17 und 4 und Blackjack kommen wir später noch zu sprechen. Wenden wir uns zunächst der Gegenwart zu.

17 und 4 – Spielbeginn

Der Spielablauf von Siebzehn und Vier ähnelt dem von Blackjack. Es gibt jedoch mehrere zentrale Unterschiede.

Zunächst einmal wird 17 und 4 mit einem 32-er Blatt gespielt. Dabei kann es sich um ein deutsches oder französisches Blatt handeln, das ist unwichtig. Die Kartenwerte bei 17 und 4 entsprechen den aufgedruckten Ziffern, das As zählt immer elf und die Bildkarten zählen Bube = 2 Punkte, Dame = 3 Punkte, König = 4 Punkte.

Es gibt auch Varianten von 17 und 4, die mit einem 52-er Blatt gespielt werden. In diesem Fall zählen die Bildkarten wie bei Blackjack je zehn Punkte.

Es ist selbstverständlich möglich, 17 und 4 kostenlos zu spielen, aber es ist natürlich deutlich aufregender, wenn Geld im Spiel ist. Wenn Sie 17 und 4 online spielen möchten, sehen Sie sich unsere Top-Casinos näher an. Nicht jedes bietet das Kartenspiel 17 und 4 an.

Die Bank

Vor Beginn des Spiels übernimmt ein Spieler die Bank. Der Spieler kann ausgelost oder ernannt werden, das bestimmen die Spieler selbst.

Der Spieler, der als Bank fungiert, muss den Pott bereitstellen. Das bedeutet, er muss die Menge an Geld zur Verfügung stellen, um die gespielt werden kann. Es kann niemals um mehr Geld gespielt werden, als die Bank zur Verfügung stellt.

Karten geben

Die Bank fungiert als Kartengeber. Bei 17 und 4 können entweder alle Mitspieler gegen die Bank spielen oder jeweils nur einer. Auch das wird vor dem Spiel von den Spielern vereinbart.

Wenn mehrere Spieler gegen die Bank spielen, liegt die Höchstzahl der Spieler bei fünf bzw. sechs inklusive der Bank.

Das Spiel beginnt damit, dass jeder aktive Spieler einen Minimaleinsatz bringt. Dann werden die Karten gegeben. Die aktiven Spieler erhalten im Uhrzeigersinn verdeckt je zwei Karten, die Bank verdeckt eine.

Zur weiteren Erläuterung bleiben wir zunächst der Einfachheit halber bei der Variante mit nur einem Spieler. Der Spieler hat nun die Möglichkeit, weitere Karten zu „kaufen“. Das Kaufen heißt zwar so, bedeutet aber nichts weiter als weitere Karten zu ziehen.

Hat der Spieler genug, ist die Bank an der Reihe.

Ziel des Spiels

Ziel des Spiels ist wie bei Blackjack, 21 Punkte zu erreichen – oder so nahe wie möglich an diese Zahl heranzukommen – ohne diese zu überschreiten.

Wenn sich ein Spieler „überkauft“, also mehr als 21 Punkte erreicht, ist seine Hand tot. Der Spieler muss in diesem Fall seine Karten aufdecken und abwerfen. Die Bank gewinnt den Einsatz des Spielers.

Es gibt auch die Variante, nach der aktive Spieler mit jeder weiteren Karte ihren Einsatz erhöhen können. Auch das wird vorher von allen Mitspielern vereinbart.

Hat ein Spieler eine gültige Hand und „steht“, kauft also keine weiteren Karten mehr, deckt die Bank ihre Karte auf und beginnt zu ziehen. Die Bank muss ziehen, solange sie weniger als 17 Punkte hat. Bei 17 oder mehr Punkten „steht“ die Bank.

Nun wird die Hand der Bank mit der des Spielers verglichen. Hat der Spieler mehr Punkte als die Bank, gewinnt er. Er erhält das Doppelte seines Einsatzes, das heißt, er erhält seinen Einsatz zurück und dann noch einmal dieselbe Summe von der Bank.

Hat die Bank mehr Punkte als der Spieler, zieht sie seinen Einsatz ein und fügt ihn dem Pott hinzu. Haben die Bank und der Spieler gleichviele Punkte, gewinnt ebenfalls die Bank. Dies ist ein wichtiger Punkt, denn hier unterscheidet sich 17 und 4 von Blackjack, wo bei Gleichstand der Einsatz zurück an den Spieler geht.

Erreicht ein Spieler exakt 21 Punkte, gewinnt der Spieler sofort. Die Bank muss keine Karten ziehen. Erreicht ein Spieler exakt 21 Punkte mit nur zwei Karten – also As und Zehn – gewinnt er 2:1, soll heißen, er kassiert das Doppelte seines Einsatzes von der Bank.

Da das Ass immer elf Punkte zählt, ist es theoretisch möglich, sich mit nur zwei Karten zu überkaufen. Bei 17 und 4 gelten zwei Asse daher aber nicht als 22, sondern vielmehr als das bestmögliche Blatt.

Auch hier sind verschiedene Auszahlungsvarianten bekannt. Z. B. kann der Spieler von der Bank mit 3:1-Quoten bezahlt werden. Auch bekannt ist die Variante, in der alle anderen Spieler ebenfalls den Mindesteinsatz an den Halter der Asse zahlen müssen.

Zieht die Bank zwei Asse, verlieren alle aktiven Spieler sofort und zahlen den doppelten Einsatz an die Bank.

Setzrunden

Man kann 17 und 4 so spielen, dass der Einsatz vorher festgelegt und nur um diesen auch gespielt wird. Damit ist von vornherein festgelegt, um wie viel Geld pro Runde gespielt wird.

Um die Spannung zu erhöhen, kann man weitere Setzrunden einführen. Dann darf der Spieler mit jeder Karte, die er kauft, den Einsatz erhöhen.

Der maximale Einsatz ist die Größe des vorhandenen Potts. Sagt ein aktiver Spieler „Pott“ oder „Banco“ an, bedeutet das, dass er so viel setzt wie sich im Pott befindet. Dann erhält der Spieler allerdings nur noch eine einzige Karte! Danach heißt es „Showdown“.

Wenn Sie 17 und 4 mit mehreren aktiven Spielern gegen die Bank spielen, müssen Sie entsprechend darauf achten, dass die Gesamteinsätze der Spieler die Größe des Potts nicht übersteigen. Bei der Einzelspielervariante kann nach Vereinbarung den inaktiven Spielern erlaubt werden, auf den Ausgang der Spiels des aktiven Spielers zu setzen. Auch hier gilt, die Pottgröße ist die maximale Einsatzhöhe.

Nach jeder Spielrunde werden die Karten neu gemischt.

Bankwechsel

Die Bedingungen dafür, wann die Bank gewechselt wird, werden wiederum von allen Spielern festgelegt. Im Allgemeinen wird eine der beiden folgenden Varianten gespielt.

1. Die Bank wird „gesprengt“. Wenn es einem Spieler gelingt, den gesamten Pott von der Bank zu gewinnen, wechselt die Bank an den nächsten Spieler zur Linken.

2. Die Zahl der Spielrunden, in denen ein Spieler die Bank hält, wird vor dem Spiel festgelegt. Wenn diese Zahl erreicht ist, wechselt die Bank zum nächsten Spieler zur Linken.

Wir empfehlen eine Kombination dieser beiden Varianten. Legen Sie eine Zahl der Spielrunden fest. Sollte die Bank ihren Pott komplett verlieren, bevor die erforderliche Zahl der Spielrunden erreicht ist, wechselt die Bank schon früher.

Der Bankhalter kann das Geld, das sich vor dem Bankwechsel im Pott befindet, behalten. Die Bank wechselt zum nächsten Spieler, der den Pott nun wieder auffüllen muss.