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Casino Bankroll Management

Bankroll-Management im Online Casino


Bankroll Management – Die Kunst, mit Geld umzugehen

Unter Bankroll Management im Online Casino versteht man die richtige Balance zwischen der Menge Geld, die man zur Verfügung hat, und der Menge, die man beim Spielen riskieren sollte. Für ernsthafte Spieler, die das Ziel haben, Profit zu erzielen, ist Bankroll Management das A und O.

Wer Bankroll Management betreibt, hat immer die Kontrolle über seine finanziellen Verhältnisse. Das ist für jeden Spieler essenziell, um finanzielle Verluste zu vermeiden. Eine Bankroll ist eine Investition und sollte entsprechend verwaltet werden. Nehmen Sie Ihre Gaming Bankroll genauso ernst wir Investitionen an der Börse oder andere Geldanlagen. Wir zeigen Ihnen wie.

Bankroll Management – Definition und Grundlagen

Mit Bankroll ist zunächst übrigens nichts Anderes gemeint als das Geld, das Sie auf Ihrem oder Ihren Gaming Accounts haben.  Lassen Sie sich nicht von anderen Spielern erzählen, dass es keine Rolle spielt, wie viel Geld Sie auf diesem/n Account/s lagern, da Sie ja jederzeit Geld hin- und herschieben können. Das wäre ein grober Fehler.

Nehmen wir an, Sie stellen die folgende Überlegung an: „Ich transferiere erst einmal €1000 auf meinen Account. Falls es nicht reicht, kann ich ja noch etwas Geld nachschieben.“ Mit dieser Einstellung ist das Scheitern bereits vorprogrammiert. Wenn sie unter Kontrolle haben möchten, wie viel Geld Sie eventuell riskieren wollen – und das sollten Sie unbedingt – dann müssen Sie Ihren Gaming Account von Ihren allgemeinen finanziellen Möglichkeiten abhängig machen.

 

Die drei Bankroll Management Faustregeln

  •    Planen Sie genau, wie viel Geld Sie für einen bestimmten Zeitraum anlegen wollen.
  •    Spielen Sie immer innerhalb Ihrer Bankroll.
  •    Spielen Sie nur mit Geld, dessen Verlust Sie verschmerzen können.

 

Bankroll Management – Ursprünge im Poker

Der Begriff Bankroll Management wurde zuerst von Pokerspielern geprägt. Wer Geschichten von bekannten Pokerprofis liest, stößt regelmäßig auf Anekdoten, in denen diese Spieler „broke“ gegangen sind, soll heißen, in denen sie ihr komplettes Geld verloren und bankrott waren. Bankroll Management für Cash Games und Turniere ist ein wirksames Mittel, um das zu verhindern.

Natürlich klingen diese Geschichten immer abenteuerlich, und natürlich stimmt es, dass man manchmal Risiken eingehen muss, um etwas zu erreichen, aber der Punkt ist, man hört die Geschichten immer nur von denen, die es letztlich geschafft haben. Von den vielen tausend Spielern, die sich nicht von einem Bankrott erholen konnten, hört man nichts.

Seien Sie keiner von diesen verschwundenen Spielern. Achten Sie auf Ihre Bankroll.

Berechnung einer Poker-Bankroll

Wir ziehen Poker hier als Beispiel heran, weil Bankroll Management dort zuerst entwickelt wurde. Weiter unten wenden wir das Prinzip dann auf andere Casinospiele an. Es gelten zwei grundlegende mathematische Regeln:

1. Ein Turnierspieler sollte immer mindestens das 100-fache seines bevorzugten Buy-in Levels in seiner Bankroll haben. Wer also regelmäßig Turniere mit $10 Buy-in oder Startgeld spielt, sollte mindestens $1000 auf dem Account haben.

Bankroll Management Cash Game

2. Ein Cash-Game-Spieler sollte immer mindestens das Tausendfache des Big Blinds seines Levels in seiner Bankroll haben. Wer also z. B. $0.5/$1 No Limit Hold’em spielt, sollte mindestens $1000 auf seinem Account zur Verfügung haben.

Darüber hinaus gilt: Wenn man erfolgreich spielt und sein Geld vermehrt, kann man um mehr Geld spielen. Wenn man Geld verliert, muss man die Einsätze reduzieren. Gerade online ist das kein Problem, da es möglich ist, auf sehr kleine Geldbeträge auszuweichen.

Wer sich als Pokerspieler daran hält, bleibt von unangenehmen Überraschungen fast immer verschont, und das Prinzip funktioniert mit anderen Casinospielen ganz ähnlich.

Bankroll-Management für Blackjack-Spieler

Für erfolgreiches Bankroll-Management in Blackjack müssen Sie sich zuerst vom absoluten Geldwert Ihrer Bankroll verabschieden. Sehen Sie das Geld nicht in Euro oder Dollar, sondern in Stücken. Ein Stück entspricht dem Limit, das Sie in Blackjack einsetzen.

Wenn Sie z. B. Blackjack für 50c pro Runde spielen, dann sind 50c genau ein Stück. Ihre Bankroll sollte immer mindestens 200 Stücke überschreiten. In diesem Fall wären das also $100. Wenn Sie ausreichend gewinnen, um auf $200 zu kommen, können Sie auf $1 Blackjack wechseln, denn dann hätten Sie ja wieder 200 Stück.

Fällt Ihre Bankroll dagegen unter 100 Stück, dann müssen Sie zu kleineren Einsätzen wechseln, in diesem Fall zu 25c Blackjack. Sollten einmal alles Stricke reißen und Sie verlieren Ihre gesamte Bankroll, machen Sie nicht den Fehler, Ihre Kreditkarte zu greifen und gleich wieder Geld nachzuladen.

Spielen Sie generell nicht länger als eine Stunde am Stück. Man läuft schnell Gefahr, das Gefühl für die Zeit zu verlieren, aber auch das Gefühl dafür, wo man mit seiner Bankroll gerade steht. Machen Sie deshalb spätestens nach einer Stunde zehn Minuten Pause und überlegen Sie, ob und wie Sie weiterspielen möchten.

Bankroll-Management für Slots-Spieler

Das Prinzip ist hier ähnlich wie das Bankroll-Management für Blackjack-Spieler. Auch als Slots-Fan sollten Sie Ihre Bankroll als Summe von Stücken oder auch Einheiten begreifen und Ihre Einsatzhöhe entsprechend anpassen. Bei Slots ist es im Übrigen wichtig, nicht nur die ursprüngliche Einsatzhöhe zu verwenden, sondern auch den Multiplikationsfaktor einzukalkulieren, der durch die Zahl der gespielten Linien entsteht.

Bankroll Management Slots

Bei modernen Video-Slots kann ein 5c Spin schnell zu einem 50c Spin werden, wenn man die „Max Bet“ aktiviert und alle zur Verfügung stehenden Linien spielt. Es spricht natürlich nichts dagegen, möglichst viele Linien zu spielen. Allerdings sollte man dann den Grundeinsatz im selben Verhältnis herabsetzen.

Als Grundregel gilt bei Slots: Spielen Sie in einer Session nicht um mehr als 5% Ihrer Bankroll. Machen Sie also vorher mit sich selbst aus, wie viele Spins Sie um welchen Einsatz spielen wollen, und stoppen Sie das Spiel danach. Wenn Sie danach mehr Geld in Ihrem Account haben als vorher, sehr schon, wenn nicht, haben Sie im schlimmsten Fall 5% Ihrer Bankroll verloren, und das lässt sich leicht verschmerzen.

Bankroll-Management für Roulette-Spieler

Gerade bei Roulette ist Bankroll-Management besonders wichtig. Bei diesem Spiel ist es aufgrund der Roulette Regeln möglich, eine sehr große Zahl verschiedener Einsätze zu machen, und dadurch verliert man schnell die Übersicht. Deshalb gilt bei Roulette, dass man sich vor dem Spiel überlegen sollte, welche Einsätze man spielen möchte. Wahlloses Setzen auf irgendwelche Optionen macht das Ganze unübersichtlich und steigert die eigene Unaufmerksamkeit.

Achten Sie deshalb auch bei Roulette auf die Faustregel „5% pro Session“. Mehr als die 5% sollten Sie nicht riskieren. Machen Sie sich lieber Gedanken darüber, wie Sie Ihre Einheiten setzen. Großes Risiko verbunden mit großer Gewinnchance oder kleines Risiko bei kleiner Gewinnchance. Das ist Ihr vornehmlicher Gedankengang bei Online Roulette.

Fazit

Die meisten Casinospiele haben festgelegte Einsatzhöhen, aus denen man sich die für einen selbst passende aussuchen kann. Das gilt auch für Spiele, die bisher in diesem Artikel unerwähnt geblieben sind, etwa Pai Gow, Baccarat oder Keno.

Halten Sie sich generell an die 5%-Regel, auch wenn Sie hauptsächlich Bankroll Management für Sportsbetting betreiben, dann wartet auf Sie lang andauernder Spielspaß ohne böse Überraschungen.