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Roulette Glossar

Roulette Glossar


In diesem Glossar erklären wir die wichtigsten Fachbegriffe beim Roulette und helfen Ihnen, das Roulette-Spiel besser zu verstehen.



Roulette GlossarAuch wenn Roulette ein ziemlich einfaches Spiel zu sein scheint, bei dem die Hand des Glücks das Rad führt, ist es sehr wichtig, dass Sie sich mit dem riesigen Potpourri der manchmal merkwürdigen Roulette-Begriffe vertraut machen, damit Sie in der Lage sind, dem zu folgen, was um Sie herum geschieht. Die folgenden Roulette-Begriffe, die von uns zusammengestellt wurden, erscheinen immer wieder in Artikeln über Roulette und am Tisch im Casino.

Die wichtigsten Begriffe beim Roulette

A

Amerikanisches Roulette : Das Amerikanische Roulette besitzt insgesamt 38 Ziffern – die Zahlen 1 bis 36, sowie die Null und die Doppelnull. Die Doppelnull ist die besondere Eigenheit des Amerikanischen Roulettes. Ferner hat es einen Hausvorteil von 5,76%, wohingegen das Europäische Roulette einen Hausvorteil von nur 2,70% hat.

Annonce : Man übergibt dem Croupier seinen Einsatz und annonciert diesen nur. Dies kann in Live Casinos so gehandhabt werden.

B

Ballung : Eine Ballung ist eine längere Folge von Verlust- oder Gewinnspielen.

Bandenspiel : Bandenspiel bedeutet, dass man mit der Unterstützung von Mitspielern das maximale Einsatzlimit eines Tisches überschreitet. Dies ist in allen Casinos verboten und kann mit Hausverbot geahndet werden.

Berufsspieler: Berufsspieler sind Spieler, die ihren Lebensunterhalt mit Roulette verdienen. Inzwischen ist dies praktisch nicht mehr möglich, Früher waren Berufsspieler sehr gute Kesselgucker.

Bout de Table : Der Bout de Table ist beim Französischen Roulette der Croupier, der am Kopfende des Tisches sitzt.

C

Carré : Als Charré bezeichnet man das Setzen auf ein Kreuz von vier Zahlen die jeweils ein Quadrat bilden. Es heißt übersetzt “Um die Ecke”. Die Auszahlung beträgt 8 zu 1.

Chaleur : Chaleur bedeutet übersetzt “Wärme” oder “Hitze”. Man spricht von einem Chaleur wenn die Kugel über einen längeren Zeitraum stets in den selben Kesselsektor fällt.

Chefcroupier : Der Chefcroupier (auf Englisch “Chief Croupier” oder “Pit Boss”) überwacht das Spiel, die Spieler und die Mitarbeiter an einem Tisch. Er sorgt für einen reibungslosen Ablauf des Spiels und klärt Meinungsverschiedenheiten bei Streitfragen.

Cheval : Ein Cheval ist beim Roulette ein Wette auf benachbarte Zahlen. Die Auszahlung liegt bei 17:1.

Chip : Chip ist die Bezeichnung für Jetons. Diese Bezeichnung hat sich inzwischen in allen nicht-französischen Casinos durchgesetzt.

Coup: Eine Spielrunde, einen Wurf der Roulettekugel nennt man Coup.

Croupier : Der Croupier ist ein Angestellter des Casinos, der das Roulette-Spiel leitet. Er wirft die Kugel in den Kessel ein und zahlt die Gewinne aus.

Cylindre: Cylindre ist die französische Bezeichnung für den Roulettekessel.

D

D'Alembert: Lean Le Ronde D'Alembert war ein berühmter französischer Mathematiker, nach dem beim Roulette einige Systeme benannt sind, unter anderem die d'Alembert Progression.

Doppelnull: Die Doppelnull ist die besondere Eigenheit des Amerikanischen Roulette. Sie ist neben der regulären Null angeordnet und man auch auf die Doppelnull setzen.

Doublette : Eine Doublette nennt man das zweimalige Erscheinen der selben Zahl hintereinander.

Dreiertransversale : Transversale oder Dreiertransversale ist die Bezeichnung für drei nebeneinander stehende Zahlen auf dem Tableau. Insgesamt gibt es 12 Dreiertransversalen und diese Zahlen 11 zu 1 aus.

Drilling : Ein Drilling ist das dreimalige Erscheinen der selben Zahl hintereinander. Drillinge sind beim Roulette sehr selten. Im Schnitt sieht man einen Drilling alle 1.369 Würfe.

Dutzend : Douzaines oder Dutzend ist eine Mehrfach-Chance. Es gibt drei Dutzend beim Roulette: 1. Dutzend: 1 - 12, 2. Dutzend: 13 - 24 und das 3. Dutzend: 25 -36. Die Auszahlung beträgt 2 zu 1.

E

Ecart : Von einem Ecart spricht man beim Roulette wenn eine einfache Chance wesentlich häufiger auftritt als ihre Alternative. Erscheint in einer Serie 12 mal häufiger rot als schwarz, so spricht man von einem 12er Ecart.

Einfache Chancen : Einfache Chancen beim Roulette sind Wetten, die 1 zu 1 auszahlen. Sie bestehen aus Rot oder Schwarz, Gerade oder Ungerade und 1-18 oder 19-36

Einsatz : Der Einsatz ist beim Roulette die Summe aller Chips, die ein Spieler auf alle von ihm bespielten Chancen gesetzt hat.

F

Faites vos jeux: Mit der Aufforderung “Faites vos jeux!” (“Machen Sie Ihr Spiel!”) fordert der Croupier die Spieler auf, ihre Einsätze zu Beginn des Spiels zu bringen.

Farbjetons : Beim Amerikanischen Roulette wird häufig mit Farbjetons (unterschiedlich farbigen Chips) gearbeitet. Dabei bekommt jeder Spieler seine Chips (die alle über den gleichen Wert verfügen) in einer unterschiedlichen Farbe.

Favoriten : Favoriten sind beim Roulette Zahlen die überdurchschnittlich häufig erscheinen

Fibonacci System: Das Fibonacci-System beim Roulette ist nach dem Mathematiker Leonardo Fibonacci benannt und beruht darauf, einer Sequenz zu setzen, die der Fibonacci-Reihe (1-1-2-3-5-8-13) entspricht.

First Four: Eine Wette auf die Zahlen 0, 1 2 und 3. Auszahlung 8 zu 1.

G

Gagnate : Die Gagnate ist die Chance die in der letzten Runde gewonnen hat. Das Gegenteil ist die Perdante.

Gesetz des Drittels: Das Gesetz des Drittels (oder auch Zwei-Drittel-Gesetz) sagt aus, dass innerhalb einer Rotation von 37 Spielen beim Roulette im Schnitt nur etwa zwei Drittel aller Zahlen fallen und davon einige mehrmals.

H

Handwechsel : Der Handwechsel bezeichnet beim Roulette die Ablösung des Croupiers durch einen anderen Croupier. In der Regel ist ein Croupier rund 30 Minuten am selben Tisch.

Hausvorteil: Der Hausvorteil ist der durch die Null ins Spiel gebrachte Vorteil für die Bank. Diese beträgt 2,70% pro Wette beim Europäischen Roulette und 5,76% beim Amerikanischen Roulette.

I

Intermittenz : Von einer Intermittenz spricht man, wenn sich einfache Chancen regelmäßig abwechseln – zum Beispiel 8 (Gerade) – 17 (Ungerade) – 22 (Gerade) – 35 (Ungerade) – 30 (Gerade)

J

Jeton : Jeton ist die französische Bezeichnung für die Chips oder Spielmarken. Jetons werden in Casinos anstelle von Bargeld verwendet.

K

Kessel : Der Kessel ist beim Roulette die sich drehende Scheibe auf der die Zahlen angeordnet sind. Das äußere des Kessels wird meist aus hochwertigem Holz (Mahagoni) gefertigt und im ineeren sind die 37 oder 38 Taschen mit den Zahlen.

Kesselgucker: Ein Kesselgucker ist ein Roulette-Spieler, der durch Analyse des Kessels und der Wurftechniken des Croupiers bis zu einem gewissen Grad vorhersagen kann, in welchem Bereich die Kugel landen wird. Früher konnte man durch das Kesselgucken beim Roulette das Haus in einigen Casinos schlagen. Heutzutage sind moderne Casinos so ausgestattet, dass ein Kesselgucker keine nützlichen Vorhersagen mehr machen kann.

Kolonne : Die Kolonne ist beim Roulette eine Möglichkeit zu setzen und gehört zu den Mehrfach Chancen. Hierbei wird auf die 12 untereinander stehenden Zahlen auf dem Tabelau gewetten. Kolonnen werden 2 zu 1 ausgezahlt.

Konzession : Jede staatliche Spielbank und jedes Casinos benötigt eine Konzession, die den Betrieb erlaubt.

Kugel : Die Kugel ist beim Roulette zu meist weiß und wurde früher aus Elfenbein hergestellt. Heutzutage besteht die Kugel aus Kunststoff.

L

Ludographie : Ludographie ist die systematische Roulettespiel-Forschung.

M

Manque : Manque (zu deutsch: “niedrig”) gehört zu den einfachen Chancen. Dabei wird auf die Zahlen 1 bis 18 gesetzt. Die Auszahlung beträgt 1 zu 1.

Marche : Eine Marche ist beim Roulette eine Setztechnik, bei der Spieler versucht, aus vergangenen Resultaten die nächsten Chancen vorherzusagen.

Martingale: Das wahrscheinlich am meisten genutzte Roulette-System ist das sogenannte Martingale-System (ein Negativ-Progression Wettsystem). Bei dieser Strategie geht es darum, vorangegangene Verluste mit einer Erhöhung (um das Doppelte) des nächsten Einsatzes wieder wettzumachen.

Masse: Masse ist die französische Bezeichnung für alle Einsätze, die verloren haben.

Maximum : Das Einsatzmaximum ist der jeweilige Höchsteinsatz an einem Tisch und wird nach Chancen gestaffelt. Das höchste Maximum besteht für Einfache Chancen, dieses wird an jedem Tisch ausgewiesen.

Mehrfache Chancen : Mehfache Chancen sind beim Roulette alle Wett-Kombinationen aus mindestens zwei Zahlen so wie Dutzende, Kolonnen und Pleins. Die Mehrfachen Chancen werden so genannt, weil das Mehrfache des Einsatzes bei einem Gewinn ausgezahlt wird.

Minimum : Das Einsatzminimum ist der kleinste Einsatz der an einem Tisch gespielt werden muss. Das Minimum ist an jedem Tisch angeschrieben.

N

Nase : Als Nase bezeichnet man beim Roulette eine genau einmal unterbrochenen Serie, etwa 4 (Niedrig) – 9 (Niedrig) – 16 (Niedrig) – 35 (hoch) – 15 (Niedrig) – 12 (Niedrig)

Nebenzahlen: Nebenzahlen sind die Zahlen, die im Kessel rechts und links einer bestimmten Zahl liegen. Sie werden auch Nachbarzahlen genannt

P

Pair : Pair sind alle geraden Zahlen und die Wette gehört zu den Einfachen Chancen. Die Auszahlung ist 1 zu 1.

Paroli: Beim Paroli-System erhöht man seinen Einsatz, wenn man gewinnt, und verringert ihn, wenn man verliert. Das ist für die meisten Spieler intuitiver, denn man reizt so seine Glückssträhne aus und gleichzeitig verringert man seine Verluste.

Partage: Die La Partage-Roulette-Regel ist ähnlich der En Prison-Regel, nur in diesem Fall hat der Spieler keine Wahl, wenn eine Null auftaucht und er verliert einfach die Hälfte des Einsatzes.

Partie : Eine Partie ist beim Roulette ein für den Spieler abgeschlossener Spielabschnitt.

Pascal: Blaise Pascal ist ein französischer Mathematiker und ihm wird die Erfindung von Roulette im 17. Jahrhundert zugeschrieben.

Passe : Passe (zu deutsch “hoch”) sind die die Zahlen 19 bis 36 und die Wette gehört zu den Einfachen Chancen. Die Auszahlung ist 1 zu 1.

Perdante : Die Perdante ist die einfache Chance die in der letzten Runde verloren hat. Das Gegenteil ist die Gagnate.

Permanenz : Als Permanenz bezeichnet man die Folge der gefallenen Zahlen an einem Roulettetisch. In Deutschland werden diese meist auf einer Tafel angezeigt und sind über Wochen hinweg nachträglich im Internet abrufbar.

Platzer : Von einem Platzer spricht man, wenn man sein vorher festgelegtes Spielkapital vollständig verloren hat.

Plein : Von einer Plein-Wette spricht man wenn auf eine einzelne Zahl gesetzt wird. Hierzu zählen auch die Null und die Doppelnull. Die Auszahlung ist 35 zu 1 und es ist üblich, seinen Einsatz als Trinkgeld zu geben.

Prison : Die En-Prison-Regel ist eine Roulette-Regel, die nur auf Wetten mit einfachen Einsätzen (Farbe, Grade / Ungrade) angewendet werden kann. Wenn eine Null auftaucht, hat der Spieler zwei Möglichkeiten:

  • Die Hälfte des Einsatzes zurücknehmen und die andere Hälfte verlieren.
  • Den Einsatz für die nächste Runde stehen lassen (en prison = im Gefängnis). Wenn der anschließende Spin wieder Null ist oder nicht mit der "inhaftierten" Wette übereinstimmt, ist der gesamte Einsatz verloren. Wenn das Ergebnis der folgenden Drehung mit der Wette des Spielers übereinstimmt, wird der Betrag zurückgezahlt.

Progression : Die Progression ist beim Roulette die Steigerung seines Einsatzes, um einen vorherigen Verlust auszugleichen. Es gibt allerdings auch Progressionen, bei denen gemachte Gewinne re-investiert werden.

Q

Quicktable : Roulettetische mit schnellerem Spieltempo an dem die Spieler ihre Einsätze selber tätigen werden Quicktable genannt.

R

Rateau : Der Rechen des Croupiers, mit dem die Chips vom Tisch gezogen werden, wird Rateu genannt. Es gibt auch einen Rateu für die Spieler, doch dieser darf jedoch nur für das Setzen und die Gewinnentnahme verwendet werden.

Rien ne va plus : Der berühmte Roulette-Ausspruch “Rien ne va plus” bedeutet “Nichts geht mehr" und ertönt einige Sekunden nachdem die Kugel in den Kessel geworfen wurde. Nach dieser Ansage dürfen keine Einsätze mehr getätigt, verändert oder entnommen werden.

Rotation : Eine Rotation ist ein Spieldurchlauf von 37 Coups. In der Regel erscheinen während eines Coups zwei Drittel aller Zahlen, einige davon mehrfach.

S

Saalchef : Der Ssalchef ist in einem Casino der jedem Croupier übergeordnete Verantwortliche für den Spielbetrieb an allen Tischen.

Saladier : Als Saladier bezeichnet man den Croupier, der an einem Französischen Tisch die Chips nach ihrer Größe sortiert.

Sektor : Ein Sektor ist ein Abschnitt im Roulettekessel.

Straight: Anderes Wort für eine Plain-Wette auf eine einzelne Zahl.

T

Tableau : Das Tableau ist beim Roulette das grüne, blaue oder rote Filztuch auf dem die Wetten und Einsätze platziert werden. Auf dem Tableau sind die 36 Zahlen, die Null (und Doppelnull beim Amerikanischen Roulette) angegeben, so wie Dutzende, Kolonnen und Einfache Chancen.

Transversale : Eine Transversale gehört zu den Mehrfach Chancen. Es gibt die 12 Dreiertransversale, dabei setzt man auf drei waagerecht nebeneinander liegende Zahlen (Auszahlung 11 zu 1), und sechs Sechsertransversale, bei der man auf sechs Zahlen nebeneinander setzt (Auszahlung 5 zu 1).

Traube : Eine Traubeist beim Roulette eine länger anhaltende Serien die nicht unterbrochen wird, wie zum Beispiel fünfmal in Folge Gerade.

Trinkgeld : Es wird erwartet, dass, wenn man auf eine Zahl gesetzt hat und gewinnt, der Croupier ein Trinkgeld in Höhe des Einsatzes bekommt. Ansonsten ist ein Trinkgeld nur bei einer längeren Gewinnserie üblich.

Tronc : Der Tronc ist die Summe aller Trinkgelder für die Croupiers. Die Gehälter der Croupiers werden zum Teil, aus dem Tronc gezahlt. Hierbei berücksichtigen die Casinos in der Regel auch die Art der Tätigkeit und die Dauer der Betriebsangehörigkeit.

Z

Zero : Zero ist das französische und englische Wort für die Null. Bei Zero werden in Europa alle Einsätze auf die Einfachen Chancen gesperrt (siehe Prison). Alle Einsätze auf Mehrfach Chancen verlieren und gehen an die Bank. In den USA verlieren bei der Null auch die Einsätze auf die Einfachen Chancen.